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Läuse
Was man über Kopfläuse wissen sollte
Aussehen:
- länglicher Körper, bis zu 3 mm lang
- krallenartige Greifwerkzeuge an den Beinen, die perfekt menschliches Haar umschließen
- Farbe: meist rötlichbraun, auch hell
- die Eier der Läuse werden Nissen genannt. Sie sind weißgelblich und tropfenförmig und auch ohne Lupe zu erkennen.
Läuseleben:
- das Leben einer Kopflaus kann sechs Wochen dauern.
- Nahrungsmittel ist menschliches Blut. Und so krallen sie sich an den möglichst warmen menschlichen Kopf, bevorzugt hinter den Ohren, im
Nacken und im Bereich der Schläfen. Verräterisch sind kleine rote Stichstellen. Es ist der Laus-Speichel, der den anhaltenden unangenehmen Juckreiz verursacht.
- Läuse sind auf ihre Krallen angewiesen und können weder springen, fliegen oder schwimmen.
- pro Tag legt ein Läuseweibchen 3 - 4 Eier ab, die wie eine Kette am Haaransatz aufgereiht sind. Diese Nissen lassen sich mit einem normalen
Kamm nicht aus dem Haar entfernen, weil sie mit einer widerstandsfähigen Kittsubstanz befestigt sind. Nach ein paar Tagen schlüpfen aus den
Nissen Larven, die bald mit dem Blutsaugen beginnen. Verwenden Sie einen qualitativ hochwertigen Nissenkamm, der fest und feingliedrig genug ist, um die
Nissen zu entfernen.
- der Entwicklungszyklus von Larven dauert etwa 17 bis 21 Tage. Nach drei Wochen befindet sich also eine neue Generation von Läusen im Haar, die sich
wiederum vermehrt. Es ist daher wichtig, die Kopfläuse rasch und nachhaltig zu bekämpfen.
- Ungeachtet der Haarfarbe und -struktur siedeln sich Läuse auf ihren Opfern an. Der Weg auf einen neuen Kopf führt nur über den
direkten Kontakt. Das bedeutet aber leider nicht, dass Läuse nur durch inniges Köpfezusammenstecken übertragen werden. Die
Tiere können an Mützen, Schals und Haarbändern haften oder auf Teppiche, Polster oder Kuscheltiere geraten sein und schon ist es passiert.
Ein Haar mit Nissen in der Mütze eines Kindes genügt, um der Plage ihren Weg zu bahnen.
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