Dr. phil. Gloystein beugt Läusen und Kopfläusen vor - Läuseschreck-Shampoo hilft vorbeugend gegen Kopfläuse und Läuse!

Informationen

Im Öko-Test-Heft 3/2006 wurde neben anderen Läusemitteln auch Dr. phil. Gloystein® Läuseschreck Shampoo getestet.

Läuseschreck - Das Läusemittel gegen Kopfläuse

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um den Prüfbericht zum Läuseschreck Shampoo in der Vegrößerung zu sehen

In der Rubrik »Bedenkliche und/oder umstrittene Hilfs-/Inhaltsstoffe« wurden Formaldehyd/-abspalter aufgeführt.

Die folgenden Informationen sollen das Testergebnis nicht beschönigen. Jedoch möchten wir Sie in die Lage versetzen,
das Gefährdungspotenzial des Formal- dehydgehalt objektiv einschätzen zu können.

So ist der nachgewiesene Gehalt an Formaldehyd in Höhe von 2,6 mg/kg weit entfernt von dem laut Kosmetikverordnung erlaubten Grenzwert von 500 mg/kg (vgl. Testergebnis der Fa. OrgaLab).

Noch bedeutender ist jedoch der Umstand, dass Formaldehyd in ähnlichen Konzen- trationen in vielen Naturprodukten vorkommt.



Lesen Sie hierzu den aussagekräftigen Bericht von Erich Schmidt, der sich seit langem mit ätherischen Ölen beschäftigt.

Offener Brief an den ÖKO-TEST

Liebe Redaktion von Öko-Test,
das war ja eine tolle Bombe in der letzten Zeitschrift: "Eine heiße Mischung" - "Extrem hoher Gehalt an allergieauslösenden Substanzen" - "Das vermiest die Saunaluft."

Lief es mir doch als Saunaprofi nicht als heiße Mischung den Rücken hinunter, nein, eiskalt und schockierend. Zu guter Letzt sehe ich dann auch noch bei den nicht-empfehlenswerten fast nur naturreine und dem Öko-Gedanken tief verbundene Produkte.

So geschockt, schon am Überlegen, wie ich meinen mit Formaldehyd und halogen- organischer Verbindungen vollgepumpten, von 3-Caren geschundenen und mit Weichmachern durchsetzten Körper entsorgen könnte, begann ich den Artikel zu lesen.

Je weiter ich vordrang, desto ruhiger wurde ich. Endlich war alles gelesen und ich erkannte den Sinn dieses Artikels (Auflösung folgt später).

Also:
Wer hat Formaldehyd in die ätherischen Öle gepanscht?
Welcher unverantwortliche Geldmacher mischt 3-Caren in ein Fichtennadelöl?
Diese Leute muß man jagen und zur Strecke bringen!

Aber Spaß beiseite:
War das die Faschingsausgabe des Öko-Test?
Dass man fertige Aufgüsse mit konzentrierten ätherischen Ölen und Ölmischungen vergleicht, ist der Anfang einer Reihe von schlimmen Fehlern, und es drängt sich
einem förmlich auf: Bewußte falsche Information und vorenthaltenes Wissen.

Wer von euch ist eigentlich auf die Idee gekommen,
ätherische Öle auf Formaldehyd zu untersuchen?

Das ist schon Nobelpreis-verdächtig. Laut euren Infos benutzt man Formaldehyd und deren Abspalter als Konservierungsmittel für viele Bereiche.

Wer kommt wohl auf die Idee, ein Produkt, das selbst konservierend wirken kann, mit Formaldehyd zu versetzen?

Euch lag sehr wohl das Wissen vor, dass Inhaltsstoffe von ätherischen Ölen Formaldehyd abspalten können und das auch tun.

Mit eurem Test (verdünnte Schwefelsäure) könnt ihr sogar noch mehr rausholen, als tatsächlich vorhanden ist. Es gibt noch härtere Methoden, bei denen dann richtig starke Mengen herauskommen.

Für die relevante Prüfung ätherischer Öle - nur mit Wasser geschüttelt - kommen aber dann Werte heraus, die nur ein Viertel von dem des Öko-Umweltinstitutes betragen.

Plötzlich haben wir auf das Kilogramm ätherisches Öl oder konzentrierte Mischung
dann 3 bis 4 ppm Formaldehyd. Weizenbrot hat nachweislich 3,3 bis 5,6 ppm, Äpfel 0,15 bis 0,2 ppm Formaldehyd.

Bleibt mir also die Wahl:
Esse ich das Kilo Weizenbrot,
oder mache ich mit einem Kilogramm ätherischem Öl einen Aufguss?

Die Wirkung bleibt letztendlich gleich.

Fast hätte ich vergessen, was ihr auch vergessen habt:

5 ppm Formaldehyd oder Abspalter bedeuten bei einem Einsatz von
5 - 8 Tropfen auf 1 Liter Wasser beim Aufguss
(wie angegeben auf dem Etikett) 0,0007 ppm Formaldehyd,
das in einer Sauna mit 24 Kubikmetern frei werden könnte.

Das nehme ich aber nicht alles auf. Meine 150 Gramm Schwarzbrot haben 0,7 ppm Formaldehyd - die ich komplett aufnehme.

Also, liebe Öko-Test-Leser:
Weg mit dem Schwarzbrot, mit Obst, Tomaten, Orangensaft, Karotten, Kaffee, Haferflocken, Honig und Bohnen.
Die enthalten alle Formaldehyd.

Eigentlich habe ich an eure Sorgfaltspflicht geglaubt - voll daneben!

Ihr habt die Zusammensetzungen der Aufgüsse nicht untersucht,
oder ihr habt das bewusst übergangen.

Eine naturidentische und synthetische Duftmischung spaltet so gut wie nichts ab.

Glück gehabt, ihr Hersteller, die ihr solche Saunaprodukte herstellt!
Pech gehabt, die auf Natur stehen!

Habt ihr fertige Aufgußprodukte hergestellt,
also mit Isopropanol, Ethanol oder Glykol versetzt?

Wieder Glück gehabt, denn jetzt liegt die Nachweisgrenze viel tiefer.

Nicht genug: Jetzt kommen Herbizide und Pestizide.

Auch hier die Retorten-Produkte und die Verdünnungen vom. Wo keine Natur, da kein Spritzmittel! Indien, China, Nepal, Südamerika, also die Entwicklungsländer, sind angewiesen darauf. Für sie ist es wichtig, eine gute und sichere Ernte einzubringen.

Selbst bei uns enthalten die kbA Ole Organochlorpestizide. Nicht weil die Felder der aro- matischen Kräuter gespritzt werden - nein, das Getreide, der Wein, die Früchte, die in der Nachbarschaft angebaut sind, werden behandelt. Über die Luft und übers Grundwasser kommen diese Schadstoffe in die Pflanze und werden angereichert durch die Destillation.

Jedes ätherische Öl, das ganz ohne Pestizide ist, muß besonders unter die Lupe genommen werden; denn da kann nur etwas faul sein.

Wir haben eine globale Verschmutzung und die schlägt sich nieder.

Der Weichmacher Diethylphthalat ist ein kurzes Thema.

Da stimme ich euch zu: Es muß nicht enthalten sein.

Als Konsequenz müßtet ihr aber der Bundesmonopolstelle für Branntwein den Vorschlag machen, ein anderes Vergällungsmittel für Alkohol anzubieten (aber bitte nicht die, die alternativ in eurem Artikel über die Parfums genannt wurden. Nicht die Schleuder durch ein Gewehr ersetzen!).

Aber nun zum teuflischen Delta-3-Caren:

Ist euch bekannt, dass es sich um einen natürlichen und wichtigen Bestandteil von Fichtennadel- und Latschenkiefernöl handelt?

Also wieder derjenige bestraft, der Natur eingesetzt hat.

Natürlich, ihr habt Recht,
dieser Stoff ist der Auslöser der Malerkrätze.

Nur ist es ein Unterschied, ob ich meinen Farbpinsel und meine Hände in einem reinen Terpentinöl reinige und das mehrere Male am Tag und über Jahre oder auch hier in ppm Größen über die Lunge und in den Rachenraum.
Die Dosis bei der Ratte beträgt 4.800 mg/kg - nicht der Rede wert!

A. C. de Groot et al. haben 1994 publiziert, dass 3-Caren nicht einmal allergieauslösend ist.

Habt ihr etwa eure Literatur nicht auf dem neuesten Stand?

Auch das R1IFM (Research Institute for Fragrance Materials) hat keine Sensibilisierung bei einer Dosierung von 10 % in Petroleum im Close-Patch-Test feststellen können.

Woher habt ihr eure Weisheit?

Sollen wir jetzt die vielen uralten Hausmittel wie den Latschenkiefer-Franzbranntwein und das Latschenkiefer-Fichtennadel-Bad verbieten?
Schon richtig, es gibt einige Anbieter, die haben kein Delta-3-Caren drin
- aber halt auch keine natürlichen und reinen Öle!

Eure Bewertungskriterien waren abenteuerlich.

Mögen euch die Institute nur mit den Daten versorgt haben, ich mache ihnen trotzdem den Vorwurf, dass sie wider besseren Wissens nicht gemahnt haben, aus den Tests falsche Schlüsse zu ziehen und diese auch weiterzugeben.

Aber nun, lieber Herr Becker, zu Ihrem Text.

Die Besucherzahl von 270.000 im Dortmunder Solebad Wischlingen ist die Gesamtzahl der Besucher.

Die Saunagänger-Zahl ist doch um etliches niedriger.

Sie zitieren Herrn Professor Hentschel,
der am Telefon sagt, dass ein Aufguss auch ohne Zusatz komplett ist.

Recht hat er, gehört aber zu der Minderheit von weniger als 20 % der Saunagänger.

Sie haben sich doch auch beim Deutschen Saunabund erkundigt!

Die machen Umfragen unter mehr als 22.000 Saunagängern, und dort haben mehr als 80% der befragten Saunagänger einen Aufguß mit Duft verlangt.

Haben Sie das nicht gewußt oder für nicht erwähnenswert gehalten?

Übrigens:

Menthol ist kein Pflanzenextrakt,
sondern ein Bestandteil von Pfefferminzöl und Minzöl.

Bleibt noch der Kommentar von Dr. Zorn:

Weiß denn das Bremer Umweltinstitut nichts von natürlichen Vorkommen von Formaldehyd in ätherischen Ölen?

Auch nicht von den Mengen, die dabei gefunden werden?

Lieber Öko-Test!

So viele fundierte Argumente gegen diesen Artikel sollten euch jetzt stutzig machen.

  • Schlecht recherchiert (leider, Herr Becker) bedeutet eine Stufe Abwertung.
  • Mißachtung der Naturprodukte und
    bewusstes Weglassen von Informationen
    ergibt die zweite Abwertung.
  • Beurteilung der Ergebnisse von Personen, die nichts, aber auch gar nichts von ätherischen Ölen verstehen, gibt zwei Stufen Abwertung.
  • Sensationsmasche und Auflagengier
    (das ist die versprochene Auflösung) ergibt wieder eine Stufe weniger.
  • Schließlich: Wenn ich mir nicht den Rat von Experten auf diesem Gebiet hole, also Fachleute mit Fachwissen über ätherische Öle, gibt es einfach noch eine Stufe tiefer!

Bevor ich jetzt richtig in Rage komme,
hier meine Bewertung für den Bericht des Öko-Tests:

Zwei Stufen unter nicht empfehlenswert!

Erich Schmidt, Gottfried-Keller-Str. 8, 86720 Nördlingen

P.S.:
Seit 22 Jahren befasse ich mich mit der Analytik der Olfaktorik und der Anwendung ätherischer Öle in allen Bereichen und bin in internationalen Kommissionen beratend tätig.
Dank in diesem Zusammenhang an Prof. Buchbauer von der Uni Wien, Prof. König von der Uni Hamburg, Prof. Tannert von der FH Detmold und einigen weiteren kompetenten Leuten.

Quelle:Forum 17/00, mit freundlicher Genehmigung von Herrn Erich Schmidt.

Formaldehyd und Formaldehydabspalter

Formaldehyd kommt in niedrigen Konzentrationen überall in der Natur vor
- auch im menschlichen Organismus - und wird problemlos verstoffwechselt.

Formaldehyd ist in der Kosmetik-Verordnung als Wirkstoff in Nagelhärtern und als Konservierungsstoff zugelassen. Darüber hinaus sind einige Formaldehydabspalter
als Konservierungsstoffe für kosmetische Mittel erlaubt. Hierbei handelt es sich um Verbindungen, die unter bestimmten Reaktionsbedingungen Formaldehyd in kleinen Mengen freisetzen können. Diesen Effekt macht man sich bei der Konservierung kosmetischer Mittel zu Nutze. Sowohl Formaldehyd als auch die - haben ein breites Wirkungsspektrum und sind daher besonders gut als Konservierungsstoffe geeignet.

Der Eintrag von Keimen in kosmetische Mittel erfolgt in der Regel erst durch den Ver- braucher bei der Entnahme des Produktes und ist kaum vermeidbar. Daher ist eine Konservierung bestimmter Produkte in vielen Fällen unumgänglich, um einen mikro- biellen Verderb über den gesamten Verwendungszeitraum hinweg zu verhindern.

Im Sommer 2004 wurde vom International Agency for Research on Cancer (IARC) eine Umstufung von Formaldehyd vorgenommen in die Klassifizierung Gruppe 1 "humancarcinogen".

Diese Einstufung von Formaldehyd bezieht sich unter anderem auf das Einatmen des Stoffes in hohen Konzentrationen im Arbeitsplatzumfeld. Die zu Grunde gelegten Studien stammen aus den vierziger bis siebziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts und wären auch für Arbeitsplatzbedingungen heute nicht mehr relevant.

Verglichen zu den in den Studien verwendeten Expositionsbedingungen handelt es sich bei den über kosmetische Mittel freigesetzten Mengen von Formaldehyd um Spurenmengen, mit denen der Verbraucher in Kontakt kommt.

Im Juni 2006 hat das BfR eine Neubewertung von Formaldehyd vorgenommen und einen als sicher anzusehenden Grenzwert für Formaldehyd festgelegt. Außerdem hat das BfR bestätigt, dass die Exposition durch kosmetische Mittel mit Formaldehyd sehr niedrig ist, verglichen mit anderen Quellen.

Formaldehyd und die als Konservierungsstoffe eingesetzten Formaldehydabspalter sind vom Gesetzgeber hinsichtlich ihrer gesundheitlichen Unbedenklichkeit in kosmetischen Mitteln umfangreich untersucht, als sicher eingestuft und gesetzlich zugelassen worden.

Derzeit werden weitere Studien erstellt, um die Sicherheit von Formaldehyd in den vorgesehenen und gesetzlich geregelten Anwendungen weiterhin zu belegen.

Quelle:
Jahresbericht 2006/2007 Industrieverband Körperpflege- und Waschmittel e.V. (IKW)
Mainzer Landstraße 55 D-60329 Frankfurt am Main www.ikw.org



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Weitere Informationen
aus dem Bereich Körperpflegemittel:

www.ikw.org

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zu den Inhaltsstoffen
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Oh Schreck - Kopfläuse, Läuse!  Dr. phil. Gloystein hat das Läusemittel gegen die Kopflaus - Läuseschreck-Shampoo hilft vorbeugend

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